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Deutschland sollte schwedischem Beispiel folgen

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Prof. Dr. Wolfgang Methling bezeichnet die Entscheidung Schwedens, als erstes westeuropäisches Land seine Abhängigkeit vom Erdöl zu beenden und bis zum Jahr 2020 vollständig auf erneuerbare Energien umzusteigen, 'als eine weitsichtige, zukunftsichernde, ökologisch und ökonomisch vernünftige Energiepolitik. Gleichzeitig will Schweden auf den Neubau von Atomkraftwerken verzichten und die derzeit betriebenen AKW stilllegen. Deutschland sollte dem schwedischen Beispiel folgen und keine Renaissance von Atomkraftwerken durch verlängerte Laufzeiten zulassen. Nur eine Energiepolitik, die auf erneuerbare Energien setzt, verringert die Abhängigkeit vom Erdöl und anderen fossilen Energieträgern, die nicht nur endlich sind, sondern deren Preise immer weiter steigen.

Die bereits jetzt hohen Ölpreise sind erst der Anfang. Auch der sich bereits vollziehende Klimawandel erfordert ein drastisches Umdenken. Die Verringerung der Kohlendioxidemissionen und damit des Treibhauseffektes ist nur mit der stärkeren Nutzung regenerativer Energien möglich. Dazu gibt es keine Alternative.'

Minister Methling fühlt sich bestätigt in seiner oft geäußerten Forderung, bis zum Jahr 2050 die Strom- und Wärmeversorgung in Mecklenburg-Vorpommern zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien vorzunehmen. 'Wir verfügen über genügend Potenziale an Wind, Biomasse, Sonne, Biogas und Geothermie. Sie sind nicht nur unerschöpflich, sondern auch umwelt- und klimafreundlich. Den Atomausstieg haben wir in Mecklenburg-Vorpommern bereits vor 16 Jahren vollzogen und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien gehört seit acht Jahren zu den Schwerpunkten unserer auf eine nachhaltige Entwicklung ausgerichteten Umweltpolitik.'

Umweltministerium
Mecklenburg-Vorpommern