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Zimmerei Dörr in Püttlingen spart Strom und Energie

Umweltminister Mörsdorf: 'Energiesparen ist wieder in'
Energiesparen liegt wieder voll im Trend. Diese Überzeugung äußerte Umweltminister Stefan Mörsdorf heute in Püttlingen vor rund 100 Gästen des Zimmereibetriebes Helmut Dörr GmbH. Das Unternehmen hat ein anspruchsvolles Umweltmanagementsystem nach der EMAS-Verordnung der EU eingeführt.

'Noch bis vor kurzem galten Energiesparen und effizienter Einsatz von Energie als Themen mit wenig Sex-Appeal', unterstrich der Minister. 'Das hat sich angesichts drastisch gestiegener Energiepreise glücklicherweise geändert, und Energiesparen ist zum Topthema geworden.' Mörsdorf: ' Wärmedämmung, effiziente Heizkessel und hochdämmende Fenster sind jetzt Themen, über die man auch in der Kneipe oder beim gemeinsamen Saunaabend miteinander redet. Und das ist gut so. Denn wir müssen langfristig weg vom Öl, und jedes gedämmte Haus, jedes Isolierfenster und jede moderne Heizung hilft uns dabei.' Der Umweltminister machte deutlich, dass erneuerbare Energiequellen 'die Last, unseren Energiebedarf zu decken, allein nicht so schnell werden schultern können.' Unabhängiger vom Öl werden will auch der Zimmereibetrieb Dörr. Jürgen Feld und Irene Dörr-Wamme, die Geschäftsführer, haben sich vorgenommen, die bisherige Ölheizung durch eine effiziente Holzpelletheizung zu ersetzen. Daneben wollen sie den Stromverbrauch und Kraftstoffverbrauch des 1958 gegründeten Unternehmens, das derzeit 31 Mitarbeiter beschäftigt, reduzieren. All diese Ziele wurden in der Umwelterklärung festgeschrieben, die jeder im Internet nachlesen kann (www.holzhaeuser-im-saarland.de). Das Umweltmanagement des Unternehmens wurde von einem unabhängigen Gutachter überprüft und für gültig erklärt. Die entsprechende EMAS-Registrierungsurkunde überreichte heute der Vizepräsident der Handwerkskammer, Bernd Wegener (MdL). Im Saarland haben inzwischen 47 Organisationen ein Umweltmanagementsystem nach der EMAS-Verordnung. Im Wettbewerb der Bundesländer belegt das Saarland damit einen Spitzenplatz. Nur in Thüringen haben sich mit 51 Unternehmen je einer Million Einwohner mehr Firmen und Behörden einem Umwelt-Audit unterzogen.

Ministerium für Umwelt